Was ist GPS?

GPS war ursprünglich zur Positionsbestimmung und Navigation im militärischen Bereich vorgesehen.

So können GPS Geräte Signale nur empfangen aber nicht senden. Dadurch kann navigiert werden, ohne dass der Feind Informationen über den eigenen Standort erhält.

Heute wird GPS auch im zivilen Bereich genutzt: in der See- und Luftfahrt, für Navigationssysteme im Auto, zur Positionsbestimmung und -verfolgung im Rettungs- und Feuerwehrdienst, zur Orientierung im Outdoor Bereich etc.

Die offizielle Bezeichnung ist „Navigational Satellite Timing and Ranging – Global Positioning System“ (NAVSTAR GPS). GPS wurde am 17. Juli 1995 offiziell in Betrieb genommen.

Garmin GPSmap 64
fenix3 im Einsatz

GPS löste ab etwa 1985 das alte Satellitennavigationssystem NNSS (Transit) der US-Marine ab, ebenso die Vela-Satelliten zur Ortung von Kernwaffenexplosionen.

GPS ist seit Mitte der 1990er-Jahre voll funktionsfähig und ermöglicht seit der Abschaltung der künstlichen Signal-Verschlechterung (Selective Availability) am 2. Mai 2000 auch zivilen NutzerInnen eine Genauigkeit von oft besser als 10 Metern.

Die Genauigkeit lässt sich durch Differenzmethoden (Differential-GPS/DGPS) in der Umgebung eines Referenzempfängers auf Werte im Zentimeterbereich oder besser steigern.

GPS hat sich als das weltweit wichtigste Ortungsverfahren etabliert und wird in Navigationssystemen weitverbreitet genutzt.